Veranstaltungen 2017

Winterbehandlung der Varroose - Rest-Entmilbung

Referent: Fachwart Stefan Neumann

Wann:     Freitag, 27.10.2017,    Beginn 19:00 Uhr
Wo:        Lehrbienenstand Dreizehnmorgenweg 10, Freizeitgelände der Gemeinde Kleinostheim

Im  Rahmen der Veranstaltung werden die etablierten Verfahren der Restentmilbung dargestellt. Bedingung für die ausreichende Wirkung der Behandlung ist eine  komplette Brutfreiheit. Vorgestellt werden  die Oxal-Träufelbehandlung sowie die Milchsäure-Sprühbehandlung. Darüberhinaus wird neben den bekannten und zugelassenen Methoden ein Überblick über die Oxalverdampfungsmethode gegeben, welche in Österreich bereits zugelassen ist. Die Vor- und Nachteile des Verdampfungsverfahrens werden dargestellt und abschließend vergleichend der Oxal-Träufelmethode gegenübergestellt.

Die Präsentationsfolien können hier heruntergeladen werden (9 MB).


Mehr als Honig: Wachs, Propolis, Honiglikör und Honigseife

Referenten: Gabi Albert/Dagmar Siegert
Wann:       Freitag, 6.10.2017,   Beginn: 19:00 Uhr
Wo:          Lehrbienenstand Dreizehnmorgenweg 10, Freizeitgelände der Gemeinde Kleinostheim

Außer Honig stellen die Bienen auch weitere Produkte her. An diesem Abend werden die unterschiedlichen Verwendungen von Wachs (Kerzen), Propolis (Tinktur) und Honig (Likör und Seife) gezeigt und entsprechende Tipps für die Herstellung und ihren Einsatz gegeben.

Die Präsentationsfolien können hier heruntergeladen werden.


Grundlagen der Bienenpflege

in Kooperation mit dem Bienenzuchtverein Damm e.V. und Großostheim

Referent: Fachberater Gerhard Müller-Engler, LWG Veitshöchheim
Wann:     Sonntag, 24.9.2017,   10:00 – 16:00 Uhr
Wo:        Lehrbienenstand Dreizehnmorgenweg 10, Freizeitgelände der Gemeinde Kleinostheim

Ausgehend von der Beurteilung des Bienenvolkes lernen die Teilnehmer/innen die verschiedenen Maßnahmen zur jahreszeitlichen Völkerführung kennen:

  • Honigernte/Abräumen, Fütterung, Varroa-Sommerbehandlung, Einengen, u.a. im Rahmen der Spätsommerpflege
  • Wintersitz, Varroa-Winterbehandlung, Wabenpflege, Betriebsmittel-vorbereitung, u.a. bei den Winterarbeiten
  • Einengen, Erweitern, Ausgleichen, Futterwabenentnahme, u.a. bei den Frühjahrsarbeiten („durchlenzen“)
  • Schwarmvorbeugung, Ablegerbildung, Kunstschwarmbildung, Königinnenerneuerung, Honigernte, u.a. im Rahmen der Sommerpflege

Allgemeine sowie spezielle Informationen zu den o.g. Themen sind zu finden unter www.lwg.bayern.de/bienen/haltung/082000/index.php.


Bau eines 5-Waben-Ablegers

Referent: Helmut Siegert
Wann:     Freitag, 25.8.2017,    Beginn 19:00 Uhr
Wo:        Lehrbienenstand Dreizehnmorgenweg 10, Freizeitgelände der Gemeinde Kleinostheim

Ablegerkästen gibt es zu kaufen – wir wollen aber einen solchen selbst herstellen. Ein Eigenbau ist nämlich, bei einfacher Konstruktion (wir nehmen Merkmale der Hohenheimer Einfachbeute auf) gar nicht schwer.

Um ihn auch für die Varroakontrolle zu nutzen, ist der Ableger mit Gitterboden und Schieber ausgestattet.

Literaturquellen:
I. Hofmann: 4-Waben-Ableger-Kasten, in Imkerfreund 3/2011, S. 30f
AG der Magazin-Imker e.V.: Das System kompatibler Beuten in Mitteleuropa, v. 17.02.2014

Die Präsentation kann hier heruntergeladen werden (1 MB).


Der angepasste Brutraum: eine Brutraumzarge reicht!

Referent: Helmut Siegert
Wann:     Freitag,28.7.2017,    Beginn 19:00 Uhr
Wo:        Lehrbienenstand Dreizehnmorgenweg 10, Freizeitgelände der Gemeinde Kleinostheim

Das Anpassen des Brutraums ist - eigentlich - nichts Neues. Und doch: die ausschließliche Reservierung eines - ungeteilten - Brutraums für die Bienenbrut erscheint etwas ungewöhnlich. Insbesondere wenn es heißt, dass Futterwaben und Pollenbretter dort nichts zu suchen haben.

Diese Betriebsweise, deren Hauptanliegen eine wirtschaftliche Imkerei mit hohen Honigerträgen ist, ist zwar eine spezifische Methode bei der Bewirtschaftung von Bienen in Großraumbeuten (Dadant, Zadant, Zander 1 ½, DNM 1 ½, …), ein der Brutnestentwicklung angepasster Brutraum hat aber grundsätzlich nichts mit dem Beutenmaß zu tun. Eine Brutraumzarge reicht in allen Fällen! Gemeinsames Merkmal ist demnach ein ungeteilter Brutraum, der der Legeleistung der jeweiligen Königin im Jahresverlauf angepasst wird.

Diese Veranstaltung gibt eine Einführung in die Ideen und Maßnahmen dieser Betriebsweise. Inwiefern diese kontrovers zu den  „klassischen“ Betriebsweisen sind (um die Schwarmneigung zu senken wird beim angepassten Brutraum Platz genommen…), wird zu diskutieren sein.

Die Präsentation kann hier heruntergeladen werden (1 MB)


Alternative Varroa-Behandlungsmethode: die komplette Brutentnahme

Referent: Fachberater Christian Dreher, LLH Kirchhain
Wann:     Freitag, 19.5.2017,    Beginn 19:00 Uhr
Wo:        Lehrbienenstand Dreizehnmorgenweg 10, Freizeitgelände der Gemeinde Kleinostheim

In dem Vortrag wird die vollständige Brutentnahme als eine Methode zur effektiven Bekämpfung der Varroa-Milbe und zur einfachen Völker- und Königinnenvermehrung vorgestellt.

Literatur zur Nachbereitung (u.a.): 
LLH Kirchhain Arbeitsblatt 337
Die komplette Brutentnahme- kurzgefasst


Nachlese zum Frühschoppen am 7.5.17

Witterungsbedingt haben wir mit den zahlreich erschienenen Neu- und Probe-Imkern beim Frühschoppen einen Film zur Königinnenzucht angeschaut. Eine Zusammenfassung des Films zum Nachlesen gibt es hier.

Der in den Unterlagen angesprochene Zucht-Zeitplan für einen Umlarvtermin kann hier heruntergeladen werden.


Völkervermehrung: Ableger-Bildung und Königinnen-Zucht

Referent: Fachwart Stefan Neumann
Wann:     Freitag, 28.4.2017,    Beginn 19:00 Uhr
Wo:        Lehrbienenstand Dreizehnmorgenweg 10, Freizeitgelände der Gemeinde Kleinostheim

mit Zuchtstoffausgabe

In dieser Veranstaltung wurden die verschiedenen Ziele der Ablegerbildung

  • Ersatz, Aufbau, Verstärken von Völkern,
  • Schaffung von Völkern für die Königinnenzucht,
  • Schwarmvorbeugung

und die - davon abhängig - notwendigen Anforderungen an das Material (Brutwaben, Futter, Zargen), sowie die entsprechenden Vorgehensweisen behandelt.

Literatur zur Vorbereitung (u.a.):

Die Präsentation der Veranstaltung steht hier zum Download bereit.


Frühjahrsarbeiten

Referent: Fachwart Stefan Neumann
Wann:     Freitag, 24.3.2017,    Beginn 19:00 Uhr
Wo:        Lehrbienenstand Dreizehnmorgenweg 10, Freizeitgelände der Gemeinde Kleinostheim

Die Frühjahrsarbeiten finden erst nach dem Reinigungsflug statt. Sie umfassen die Kontrolle der Futtervorräte (Menge, Anordnung), Wabenhygiene (Entfernen von alten Waben, Reinigung des Bodens), Überprüfung auf Weiselrichtigkeit des Volkes, Kontrolle auf Krankheiten, später dann Drohnenbrut schneiden und den Brutraum erweitern.

Literatur zur Vorbereitung (u.a.): LWG Frühjahrsarbeiten

Die Präsentation der Veranstaltung kann hier heruntergeladen werden.


Grundlagen der Bienenhaltung

in Kooperation mit dem Bienenzuchtverein Damm e.V. und Großostheim

Referent: Fachberater Gerhard Müller-Engler, LWG Veitshöchheim
Wann:     Samstag, 11.2.2017,   10:00 – 16:00 Uhr
Wo:         Zur Schwalbenmühle (Kegelzentrum, Strietwaldstr. 1, AB-Damm)

Anmeldungen bitte beim Bienenzuchtverein Damm e.V.

Der Kurs beschäftigt sich mit den Grundlagen der Bienenhaltung. Neben der Biologie der Bienen werden Fragen der Standortwahl, Bienenrassen, der Unterbringung und imkerliche Geräte sowie Ausrüstungsgegenstände besprochen. Weiterhin werden Informationsquellen, Rechtsgrundlagen, wirtschaftliche Aspekte und die Organisation der Imkerei vermittelt. Der Lehrgang stellt die Voraussetzung für den Einstieg in der imkerliche Praxis dar.

Literatur zur Vorbereitung (u.a.): LWG Anfängerkurs Basisteil